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26.08.2026 | Saldenburg

Sicherheit an der B85 im Fokus: Dr. Ebner und Bürgermeister Braml im Austausch in Saldenburg

Im Rahmen eines Antrittsbesuchs traf der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Ebner kürzlich den neugewählten Bürgermeister der Gemeinde Saldenburg, Marco Braml, zu einem ausführlichen Gespräch. Ebner gratulierte Braml dabei noch einmal zur erfolgreichen Wahl und überreichte ihm als kleines Geschenk eine Flasche Landtagswein. Aus dem Gespräch nahm Ebner neben anderen Themen vor allem ein ganz konkretes Sicherheitsanliegen mit: An der Abzweigung der B85 in Richtung Saldenburg wäre eine Linksabbiegespur von großer Bedeutung.

Vor dem Saldenburger Rathaus: v.l. Geschäftsleiter Josef Anzenberger, Bürgermeister Marco Braml und Landtagsabgeordneter Stefan Ebner.
Braml schilderte dieses wichtige Verkehrsproblem an der B85 gegenüber dem Abgeordneten an und bat ihn um Unterstützung.  Wer von Tittling kommend in die Gemeinde abbiegen möchte, muss auf der Hauptfahrbahn warten, was beim teils erheblichen Verkehrsaufkommen ein Sicherheitsrisiko darstelle. Eine eigene Abbiegespur für Linksabbieger würde nach Einschätzung des Bürgermeisters die Verkehrssicherheit an dieser Stelle deutlich erhöhen. Ebner nahm das Anliegen auf und kündigte an, es an das Staatliche Bauamt Passau weiterzuleiten. "Ich werde das Thema an die zuständige Stelle weitergeben und prüfen lassen, was sich dort bewegen lässt", so Ebner.

Ein anderes zentrales Thema des Treffens war das Projekt Waldlaterne. Das ehemalige Gasthaus gleichen Namens wird von der Gemeinde derzeit zu einem multifunktionalen Bürgerhaus umgebaut und saniert. Über die Fraktionsreserve der Regierungsfraktionen konnte Ebner 150.000 Euro an Fördergeldern für das Vorhaben mobilisieren. Braml bedankte sich ausdrücklich für diese Unterstützung und teilte mit, dass der entsprechende Förderbescheid mittlerweile eingegangen sei. "Das Projekt Waldlaterne kommt gut voran, aber es wird trotzdem eine Herausforderung sein, wirklich Leben in das Gebäude zu bringen", so Braml.

Anschließend schilderte der Bürgermeister die allgemeine Lage der Gemeinde. Saldenburg befinde sich insgesamt in keiner schlechten Verfassung, allerdings seien die finanziell komfortableren Jahre vorerst vorbei. "Wir werden in absehbarer Zeit sparen und stabilisieren müssen", betonte Braml. Auch sprachen Braml und Ebner über verschiedenste, für die Gemeinde bedeutende, Themen. Zum Beispiel der gemeindeeigene Kindergarten mit derzeit 63 Kindern in zwei Gruppen und einer Krippengruppe stelle einen wichtigen Baustein der kommunalen Daseinsvorsorge dar.

Positiv berichtete Braml über die Wasserversorgung der Gemeinde. Leitungen und Anschlüsse seien erst kürzlich erneuert worden, sodass man in dieser Hinsicht gut aufgestellt sei. Die Gemeinde greife dabei auf eigene Quellen sowie auf Fernwasser aus Frauenau zurück. Ebenfalls gut angenommen werde der außerhalb der Gemeinde kaum bekannte Badesee, der zwar nicht überlaufen sei, aber von den vielen Besuchern sehr geschätzt werde. Gerade auch für Kinder sei der Spielplatz und das dort stehende Schiff ein Anziehungspunkt.

Zum Abschluss des Gesprächs dankten beide Seiten für den offenen und konstruktiven Austausch. Ebner und Braml waren sich einig, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg unverzichtbar sei. "Gemeinsame Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen – das ist für mich keine Floskel, sondern gelebte Praxis", sagte Ebner.