Aktuelles

September 2026

Ambulant-ärztliche Versorgung weiter stärken: Regierungsfraktionen von CSU und FREIEN WÄHLERN legen Antragspaket vor

Der demografische Wandel stellt die medizinische Versorgung vor wachsende Herausforderungen: Medizinerinnen und Mediziner der Babyboomer-Generation gehen in den Ruhestand, gleichzeitig steigt der Bedarf an medizinischer Versorgung. Bayern hat deshalb bereits eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen – von der Niederlassungsförderung über Programme wie die „Beste Landpartie Allgemeinmedizin“ bis hin zu beschleunigten Anerkennungsverfahren für internationale Fachkräfte (Fast Lane).

Mit einem frisch eingereichten neuen Antragspaket will die Regierungskoalition aus CSU und FREIEN WÄHLERN auf diesen Strukturen aufbauen, erfolgreiche Instrumente gezielt weiterentwickeln und dort nachsteuern, wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Im Mittelpunkt stehen fünf Ziele: mehr Ärztinnen und Ärzte gerade für ländliche und schlechter versorgte Regionen gewinnen, vorhandenes Personal besser in die Versorgung bringen, Ärztinnen und Ärzte durch starke Praxisteams entlasten, Bürokratie weiter reduzieren und konkrete Versorgungslücken schließen.

Bayernjahr: Gemeinsam für ein starkes Bayern – gesellschaftliches Engagement junger Menschen stärken

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat heute gemeinsam mit der Fraktion der FREIEN WÄHLER das Konzept des Bayernjahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Parallel dazu setzen sich die Regierungsfraktionen auf Bundesebene für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für alle ein. An der Pressekonferenz im Bayerischen Landtag nahmen neben den parlamentarischen Initiatoren auch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, der Feuerwehren, der Wohlfahrtspflege und des Naturschutzes teil. Das Bayernjahr ist als freiwillige Gesellschaftszeit konzipiert, die Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit gibt, sich strukturiert gesellschaftlich zu engagieren. Es umfasst vier Module: Sicherheit, Soziales, Wirtschaft und Unternehmertum sowie Umwelt. Das Bayernjahr knüpft an bestehende Freiwilligendienstformate an – darunter das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und den Freiwilligen Wehrdienst – und vernetzt diese, ohne neue Verwaltungsstrukturen zu schaffen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten am Ende ein Zertifikat, das ihre Leistung dokumentiert und gesellschaftlich anerkannt wird. Ein freiwilliges Anreizsystem – etwa Vorteile bei der Studienplatzvergabe, Übernahme von Führerscheinkosten, vergünstigte Bahntickets oder Kulturgutscheine – soll zusätzliche Motivation schaffen. Ein zentrales digitales Anmelde- und Informationsportal soll den Einstieg für Interessierte so einfach wie möglich gestalten. Das Bayernjahr richtet sich an alle Altersgruppen und soll ausdrücklich auch einen Beitrag zur Integration von Zugewanderten leisten.

August 2026

Kuhstall statt Plenarsaal

Der Arbeitstag von Landwirt Hans Hollmayr beginnt dann, wenn viele andere noch schlafen. Um fünf Uhr morgens stand deshalb auch der CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Ebner bereit, um beim Rollentausch auf dem Hof der Familie Hollmayr in Wetzelsdorf einen Tag lang in die Arbeitswelt eines Milchviehhalters einzutauchen. „Ich bin seit meiner Kindheit eng mit der Landwirtschaft verbunden. Mein Vater war Tierarzt, ich habe ihn bis zur Rente vor über zehn Jahren immer wieder zu den Höfen begleitet“, sagt Stefan Ebner. „Daher weiß ich seit Kindesbeinen, wie herausfordernd, anstrengend aber auch unglaublich erfüllend die Arbeit auf einem Hof ist.“ Umso mehr freut sich Ebner, wieder mal auf einem Hof mittendrin dabei sein zu dürfen. „Als Abgeordneter will ich genau sehen, wo die Bauern der Schuh drückt. Was läuft gut, was läuft nicht gut und wo könnte die Politik noch unterstützen. Deshalb bin ich einen ganzen Tag dabei bei der Arbeit“, so der MdL. Wie ein roter Faden zog sich ein aktuelles Thema durch den Tag des Rollentauschs: die anhaltende Trockenheit, die den Landwirten zunehmend Sorgen bereitet und viele Betriebe vor geradezu existenzielle Herausforderungen stellt.

Sommertour führt Ebner zum Herrgottschnitzer von Bodenmais

Im Rahmen seiner Sommertour ist Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner aktuell im gesamten Stimmkreis Regen, Freyung-Grafenau unterwegs. Bei Besuchen in verschiedenen Einrichtungen, Unternehmen sowie Landwirtschafts- und Handwerksbetrieben sucht er gezielt das Gespräch mit den Menschen vor Ort. Die persönlichen Einblicke in ihre Arbeit, ihre Anliegen und Herausforderungen liefern wichtige Impulse für seine politische Arbeit im Bayerischen Landtag. Gleichzeitig dient die Sommertour dazu, nah bei den Bürgerinnen und Bürgern zu sein und gemeinsam Perspektiven für eine starke und lebenswerte Zukunft der Region zu entwickeln. Im Rahmen dieser Sommertour stattete der Abgeordnete nun dem Bodenmaiser Herrgottschnitzer Sebastian von Zülow einen Besuch ab. „Ich wollte schon immer mal hinter die Kulissen dieses beeindruckenden Handwerks schauen“, so Ebner.

Vom Landtag ins Dickicht des Bayerischen Waldes

Bodenfallen aufstellen, durchs Dickicht schlagen, Flugfensterfallen kontrollieren – das ist normalerweise nicht der Alltag eines Landtagsabgeordneten. Stefan Ebner hat genau das trotzdem getan. Der CSU-Abgeordnete hat einen Nachmittag lang die Arbeit zweier Nachwuchsforscher im Nationalpark Bayerischer Wald hautnah miterlebt – und dabei selbst angepackt. Für ihn ist der Nationalpark nicht nur Naturschutzgebiet, sondern ein bedeutender Arbeitgeber und ein zentraler Teil der Identität in der Region. Grund genug, sich einmal selbst ein Bild davon zu machen, was dort täglich passiert.

Millionenförderung für die Grenzregionen

Rund 100 Millionen Euro an EU-Fördermitteln könnten ab 2028 erneut in grenzüberschreitende Projekte zwischen Bayern und Tschechien fließen. Welche Chancen sich daraus für den Bayerischen Wald ergeben, darüber informierte sich Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner bei einem Gespräch mit Kaspar Sammer, Geschäftsführer der EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn, im Europahaus Freyung.