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Juli 2026

Glutenfrei heißt nicht automatisch Zöliakie-geeignet: CSU-Fraktion fordert mehr Teilhabe für betroffene Kinder und Jugendliche

Die CSU-Landtagsfraktion hat gemeinsam mit den übrigen demokratischen Fraktionen einen interfraktionellen Antrag in den Bayerischen Landtag eingebracht. Darin wird die Staatsregierung aufgefordert, umfassend über die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Zöliakie in bayerischen Betreuungs- und Schuleinrichtungen zu berichten. Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der Gluten eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslöst. Sie ist nicht heilbar. Die einzige Therapie ist eine strenge, lebenslange glutenfreie Ernährung. Unbehandelt drohen schwere Folgeschäden wie Wachstumsstörungen bei Kindern, eingeschränkte Fruchtbarkeit oder Darmkrebs. Rund eines von hundert Menschen in Deutschland ist betroffen. Im Alltag stellt die strikte Diäteinhaltung betroffene Familien vor enorme Herausforderungen: Kinder werden von Krippen und Kindergärten abgewiesen, können nicht an der Schulverpflegung im Ganztag teilnehmen und sind auch bei Ausflügen und Schulfahrten auf sich allein gestellt. Der Antrag fordert die Staatsregierung daher auf zu berichten, wie die Versorgung mit Zöliakie-geeigneten Mahlzeiten in Kitas und Schulen sichergestellt ist, wie Personal geschult wird, welche Kosten eine optimale Versorgung verursacht und ob bestehende Zertifizierungsmöglichkeiten für Anbieter ausreichen. Länder wie Italien, Finnland, Schweden und Frankreich zeigen, dass verbindliche Lösungen möglich sind.

Viele Aufgaben zum Amtsantritt

Beim Antrittsbesuch in der Gemeinde Innernzell hat sich der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Ebner mit dem neuen Bürgermeister Markus Ilgmeier über aktuelle Herausforderungen und zentrale Zukunftsprojekte ausgetauscht. Ilgmeier folgt einem der dienstältesten Bürgermeister Bayerns, Josef Kern, der die Gemeinde 36 Jahre lange geführt hatte und bei der Wahl im März nicht mehr angetreten war. Schnell wurde deutlich: Der Start für den neuen ehrenamtlichen Rathauschef, der hauptberuflich als Polizeibeamter tätig ist, ist geprägt von einem enormen Arbeitspensum.

 

Fokus auf Freibad als Alleinstellungsmerkmal

Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner stattete dem neu gewählten Grafenauer Bürgermeister Jonas Höcker einen Antrittsbesuch ab. Bei dem Treffen tauschten sich beide über die aktuelle Lage der Stadt sowie anstehende Projekte und Herausforderungen aus, darunter die Zukunft des Freibades, die Situation der Innenstadt und neue Möglichkeiten zur Entbürokratisierung auf kommunaler Ebene.

CSU-Fraktion: BayKiBiG-Reform stärkt Kitas in Bayern – Änderungsantrag für stabile Beiträge

Mit der Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes wird die Kindertagesbetreuung in Bayern auch künftig verlässlich, planbar und praxistauglich aufgestellt. Der Freistaat investiert dafür bis 2030 fast drei Milliarden Euro zusätzlich in das Kita-System, womit die staatliche Betriebskostenförderung um rund 25 Prozent steigt. Ziel ist es, Kommunen und Träger spürbar zu entlasten, die Qualität in den Einrichtungen zu stärken und Elternbeiträge stabil zu halten.

Holetschek: „Unsere Demokratie ist in Gefahr – Bedrohungslage im Blick behalten“ / CSU-Fraktion auf Herrenchiemsee

Fraktionssitzung an historischem Ort: Vor fast 80 Jahren fand auf Schloss Herrenchiemsee der Verfassungskonvent statt. Rund 30 Sachverständige haben dort rund zwei Wochen an den Grundlinien für das deutsche Grundgesetz gearbeitet. Das Ziel, eine wehrhafte und stabile Demokratie, die ihre freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigt, sei Auftrag und Mahnung zugleich, betont CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek:

Mehr Sicherheit für die Bevölkerung: Initiative aus Regen wird Bundesgesetz

Ein spürbarer Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung: Eine Initiative des CSU-Arbeitskreises Polizei und Innere Sicherheit im Landkreis Regen ist zum 1. Juli 2026 bundesweit in Kraft getreten. Durch die Verlängerung der Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten können Verstöße künftig deutlich konsequenter verfolgt werden – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit und einem gestärkten Sicherheitsgefühl im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Zurück geht das Ganze auf einen Antrag der stellvertretenden AK-Vorsitzenden Monika Zährl, der über den Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Ebner bis nach Berlin getragen wurde, wo sich Bundestagsabgeordneter und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer erfolgreich für die Umsetzung einsetzte.