Landtagsabgeordneter Stefan Ebner (rechts) mit Geschäftsführer Tobias Lippl vor einer der Stanzmaschinen.
Empfangen wurde der Abgeordnete von Geschäftsführer Tobias Lippl – und zwar in dem neuen Gebäude, die das Unternehmen erst im Juni 2025 gebaut hat. Ein Neubau, der sinnbildlich für die Entwicklung der LiFa Gruppe steht: Was vor rund zehn Jahren mit dem schlichten Verleih eines Miststreuers begann, ist heute ein modernes Unternehmen mit 17 Beschäftigten und drei klar aufgestellten Geschäftsbereichen.
Der erste Schwerpunkt ist das klassische Lohnunternehmen. Mit einem modernen Maschinenpark bietet die LiFa ihren Kunden das volle Leistungsspektrum in der Landwirtschaft – von der Bodenbearbeitung über die Düngung bis hin zur Ernte. Der zweite Bereich ist die Stanztechnik: Seit 2023 ist das Grafenauer Unternehmen offizieller und einziger Partner des Schweizer Maschinenherstellers Bruderer in Deutschland. Die Präzisionsstanzmaschinen, die unter anderem in der Automobilindustrie eingesetzt werden, werden von der LiFa gewartet, instandgehalten und auch Maschinenumzüge organisiert. Das dritte Standbein umfasst den Tiefbau und die Galabautechnik: Erdaushub, Kabeltiefbau für die Deutsche Bahn, Reparatur von Wasserrohrbrüchen für Kommunen der Region, Asphaltierung und Winterdienst – die Bandbreite ist beeindruckend.
Lippl betonte, wie wichtig dem Unternehmen der Zusammenhalt im Team sei. Was die neue Halle besonders macht, ist die außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung, die hinter ihrer Entstehung steht. Nahezu sämtliche Arbeiten wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Angehörigen der Geschäftsführer Lippl und Faltermeier in Eigenleistung ausgeführt. Mit viel Tatkraft, Zusammenhalt und persönlichem Engagement wurde so gemeinsam etwas Bleibendes geschaffen. Die allgemein schwierige Konjunkturlage spüre man bei der LiFa GmbH kaum; der Auftragseingang sei gut, die Kundschaft reiche von Landwirten über Industrieunternehmen bis hin zu Privatpersonen, und Aufträge werden in zahlreichen europäischen Ländern ausgeführt.
Nach der Präsentation führte Lippl Ebner durch die Büros und die Halle, zeigte Maschinen und erläuterte die Arbeit anhand konkreter Beispiele. Der Abgeordnete zeigte sich tief beeindruckt. "Was Tobias Lippl und sein Team hier aufgebaut haben, ist eine echte unternehmerische Leistung", sagte Ebner. "Aus dem Verleih eines einzigen Geräts ein so vielseitiges und gefragtes Unternehmen zu machen – das zeigt, was Leidenschaft, Mut und harte Arbeit bewirken können."
Ebner unterstrich dabei die Bedeutung kleiner und mittelständischer Betriebe wie der LiFa GmbH. "Unternehmen wie dieses sind das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie sind tief in der Gemeinschaft verwurzelt und sie verdienen verlässliche Rahmenbedingungen von der Politik – keine Bürokratie, die bremst, sondern Unterstützung, die trägt." Auch Lippl zeigte sich erfreut über das Interesse des Abgeordneten und den offenen Austausch.
Ebner bedankte sich abschließend herzlich bei Tobias Lippl für den engagierten Einblick in einen Betrieb, der eindrucksvoll beweist, was im Bayerischen Wald möglich ist.